HISTORIE
Die Geschichte des Whirlpools
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Es gibt vieles was auf den Namen „Whirlpool“
hört: Der galaktische Nebel M 51; gewaltige
Meeresstrudel, die alles in die Tiefe ziehen;
Waschmaschinen; der Film von Otto Preminger; dennoch ist
immer etwas völlig anderes gemeint. Der Whirlpool von dem wir sprechen, hat bereits
selbst viele Namen - Hot Tub, Jacuzzi, Spa, Whirlpool
etc.– die sich letztlich überwiegend aus seiner
Geschichte heraus entwickelt haben. Ihm verdanken wir,
egal unter welchem Namen, die sprudelnde, warme, mit
vielen Düsen, uns - kraftvoll oder auch sanft -
massierende Hydrotherapie, die sowohl auf Körper, Geist
und Seele entspannend und durchaus auch heilend wirkt.
Der Hot Tub (a.deutsch: heiße Wanne) hat eine
Geschichte die weit zurückgeht und bereits in den frühen
Anwendungen von Warmwasserquellen wieder zu finden ist.
Die Griechen des Altertums machten sich in Ihren Bädern
natürliche heiße Quellen zunutze und von den Römern weiß
man, dass diese in Verbindung mit ihren heißen Bädern
den Körper mit metallenen „Striegeln“ bearbeiteten, um
die Durchblutung zu fördern. Auch in Amerika gab es, lange vor der Besiedelung
durch die Einwanderer, jene natürlichen warmen Quellen,
die die Ureinwohner gesundheitsfördernd einsetzten,
zumal hier noch als wesentlicher Faktor der Glaube an
die Wesenheit der Naturelemente hinzukam. Anfang des 20. Jahrhunderts wurde offensichtlich das
Interesse der Öffentlichkeit an Wasseranwendungen neu
geweckt. In Hollywood wurden plötzlich Swimmingpools für
den Garten gebaut. Pascal Paddock begann 1925 mit dem
industriellen Bau solcher Pools und gilt als Vater der
Swimmingpools.
Für die ersten „Hot Tubs“ wurden
große Weinfässer in der Mitte zersägt, später baute man
diese Konstruktion nach, die sich allerdings nicht als
zufriedenstellend erwies, denn häufig traten
Undichtigkeiten auf.
Auch heute kann man in den USA noch solche Hot Tubs -
bestehend aus Holzlatten mit Spanneisen - erwerben, bei
denen aber nunmehr, bei richtiger Handhabung, die
Dichtigkeit garantiert wird. Zum Whirlpool bestehen zwar
gewisse Unterschiede, aber unter dem Gesichtspunkt
"heiße Wanne" muss er sich den Namen Hot Tub wohl
weiterhin gefallen lassen. 1956 entwickelten in den USA die Jacuzzi Brüder,
italienische Einwanderer, eine portable
Hydrotherapie-Pumpe für medizinische Zwecke und waren
damit Wegbereiter für die heutigen Whirlpools. 1968
konstruierte Roy Jacuzzi den Whirlpool mit Düsen (Jets)
und einer voll in das System integrierten Pumpe. Bezogen
auf den Erfinder wird deshalb der Whirlpool – egal
welchen Herstellers – sehr häufig noch als Jacuzzi
bezeichnet. Die Entwicklung ging schnell voran und heute gibt es
viele Whirlpoolhersteller, die eigene Ideen und Patente
eingebracht haben, so dass der Whirlpool, in seiner
kurzen Entwicklungsgeschichte von rund 40 Jahren, große
Schritte gemacht hat. Inzwischen sind die Whirlpools
verschiedener Hersteller durch elektronische Ausstattung
und Innovationen zu einer rundum Hydrotherapie, die kaum
noch Wünsche offen lässt, herangereift. Last but not Least soll aber der - besonders in den
USA - gebräuchliche Name „Spa“ nicht
vergessen werden. Als man die ersten Hot Tubs als Spa
bezeichnete war dieser Begriff noch nicht das Modewort
von heute, mit dem man die verschiedensten Arten der
Hydrotherapie bezeichnet. Man hatte nach einem Namen
gesucht weil der Hot Tub der Vergangenheit mit der
Hydrotherapie die nun geboten wurde nicht unbedingt
vergleichbar war. Einem klugen Kopf fiel ein, dass das
weltbekannte Heilbad - und das sollte dieser Pool ja
ebenfalls sein - in Belgien Spa heißt und seinen Namen
von dem lat. sanus per aquam = gesund durch Wasser
herleitet. Damit war dann auch für den Hot Tub,
Whirlpool, Jacuzzi ein weiterer Name geboren.
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